Parodontologie

 

Die vierte und vorerst letzte Deutsche Mundgesundheitsstudie erstellt vom Institut der Deutschen Zahnärzte deckt auf: Über 10 Millionen Deutsche leiden an einer Parodontitis, umgangssprachlich auch Parodontose genannt.

 

Das Hinterlistige an dieser „Volkskrankheit“ ist, dass sie in der Anfangsphase nur selten schmerzhaft ist und dass Sie oft von den Betroffenen selbst gar nicht bemerkt wird. In den meisten Fällen bemerkt der Patienten erst nach vielen Jahren Lockerungen von Zähnen. Dabei ist gerade ein frühzeitiges Erkennen und Behandeln wichtig. So kann in vielen Fällen nicht nur ein drohender Zahnverlust verhindert werden, sondern durch die Beseitigung der Entzündung können auch viele allgemeine Gesundheitsrisiken (z.B. für Herzerkrankungen) minimiert werden. Eine Parodontitis entsteht- vereinfacht gesagt- durch ein Ungleichgewicht von Bakterien und dem eigenen Immunsystem. Um sich vor den Bakterien zu schützen, bildet sich der Knochen zurück.

 

Prinzipiell gibt es zwei Behandlungsstrategien, um die Bakterienlast zu reduzieren. Einerseits entfernt der Zahnarzt den bakteriellen Belag unter dem Zahnfleisch mittels Ultraschall-, Hand- und Pulverwasserstrahlgeräten. Andererseits ist das gesamte Praxisteam gefragt, dem Patienten effektive Mundhygienemaßnahmen mit an die Hand zugeben um den Übergang Zahn zu Zahnfleisch möglichst bakterienarm zu halten. In besonders schweren Fällen empfiehlt sich oft eine Laboruntersuchung, um genau feststellen, ob besonders aggressive Bakterienarten ihr Unwesen treiben.

 

 

 

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© Zahnarzt Jörg Geisbauer

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